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Angesichts von all dem was wir hören und der Fürsorge Gottes uns gegenüber, denken wir darüber nach, warum manche Früchte geben, sich weiter entwickeln, und andere nicht…

Wie können wir garantieren, dass jedes in uns gepflanzte Wort seine Frucht gibt? Der Herr Jesus hat darüber gesprochen, in dem er ein Gleichnis benutzt hat und die Erklärung folgt:

„Doch ich will euch das Gleichnis vom Bauern, der seine Saat ausstreute, erklären: Die Saat, die auf den harten Weg fiel, steht für die Menschen, die die Botschaft vom Reich Gottes hören, sie aber nicht verstehen. Dann kommt der Teufel und reißt ihnen die Saat aus dem Herzen.“ (Matthäus 13.18-19)

Die Person die nicht versteht ist diejenige die das Wort nicht akzeptiert und in der Regel hat sie viele Rechtfertigungen um es nicht zu akzeptieren. Manche davon sind: „das weiß ich schon!“ oder „das ist nützlich für den Einen oder den Anderen aber nicht für mich…“ oder „es ist nicht so…“, usw. Das heißt sie lehnt das Wort ab. Ganz tief in ihr glaubt sie, dass sie es nicht benötigt und verliert deswegen die Möglichkeit Früchte zu erzeugen.

„Der felsige Boden steht für jene, die die Botschaft hören und sie freudig annehmen. Aber wie bei jungen Pflänzchen in einem solchen Boden reichen ihre Wurzeln nicht sehr tief. Zuerst kommen sie gut zurecht, doch sobald sie Schwierigkeiten haben oder wegen ihres Glaubens verfolgt werden, verdorren sie.“ (Matthäus 13.20-21)

Jede Person die einen emotionalen Glauben hat bekommt das Wort, interessiert sich dafür, sinnt darüber nach und freut sich über das was sie bekommen hat. Sie schafft es aber nicht beharrlich zu bleiben, weil ihr Herz voller Gefühle ist. Dadurch kann das Wort keine Wurzeln fassen. Es gibt keine Festigkeit und keine Nachhaltigkeit, weil die Person unbeständig ist. Wenn dann die Schwierigkeiten kommen, tauchen Emotionen auf und mit diesen kommen direkt auch die verfluchten Zweifel und manifestieren sich. Gottes Wort trocknet aus und stirbt, noch bevor es seine Frucht erzeugt.

„Die Dornen stehen für jene, die das Wort Gottes hören und es annehmen. Doch viel zu schnell wird es erstickt durch die alltäglichen Sorgen und Verlockungen des Reichtums, und die Ernte bleibt aus.“ (Matthäus 13.22)

Die Erde voller Dornen ist das Herz der Person, die nur persönliche Absichten hat, die nur die Vorteile möchte, aber nicht als Ziel den Wunsch hat Gott zu verherrlichen. In Wirklichkeit möchte sie erscheinen und sichtbar werden und nicht Gott in Erscheinung bringen. Das gepflanzte Wort wächst sogar, wird aber durch den Egoismus begrenzt. Wenn das Wort anfängt seinen Platz einzufordern, das heißt die totale Hingabe von Seiten der Person, findet das Wort keinen Platz mehr, weil das Herz von der persönlichen Eitelkeit besetzt ist. Es erzeugt nicht die Frucht weil der Hörer egoistisch ist, nur an sich selbst und an seine persönliche Zufriedenheit denkt.

„Der gute Boden steht für die Herzen derer, die die Botschaft Gottes annehmen und eine große Ernte einfahren – dreißig, sechzig, ja hundert Mal so viel, wie gesät wurde.“ (Matthäus 13.23)

Das Herz ist rein von der Eitelkeit, vom Stolz, von den Gefühlen, von den persönlichen Absichten. Es ist demütig um den Willen Gottes zu akzeptieren und sich dem zu unterwerfen. Früchte zu geben bedeutet das Wort in Taten umzusetzen und zu sehen, dass sich das durch Gott Versprochene in seinem Leben erfüllt. Ein Göttliches Wort mit Beharrlichkeit, dass durch eine demütige, ehrliche Person praktiziert wird, gibt die Möglichkeit der Befreiung und Errettung zu vielen anderen Personen. Nachdem diese das Zeugnis sehen erkennen sie Gott an. Das bedeutet im Ergebnis, dass sich Gottes Wort, durch seine Umsetzung in unserem Leben, vermehrt. Wir werden zum Wort selbst und haben Autorität um viele anderen Personen durch unser Zeugnis von Überwindung und Transformation zu erreichen.

Der große Unterschied liegt in der Qualität vom Herz des Empfängers des Wortes. Aber wir alle können uns dazu entschließen das Herz vom Stolz zu reinigen. Dann können wir die Gefühle wegreißen und die Schwierigkeiten besiegen. Wir alle können uns dazu entschließen nicht egoistisch zu sein und uns dem Willen Gottes komplett hinzugeben, damit so, sein lebendiges Wort in uns gesehen wird.

Wenn das Wort der Samen ist und die Frucht das Ergebnis der Umsetzung, können wir verstehen, dass nur derjenige der das Wort umsetzt (Gottes Wille), de facto dazu fähig ist, andere Personen zu ernähren, zu stärken, sich zu vermehren und Seelen für das Reich Gottes zu gewinnen.

„Nur ich, der HERR, kann es! Ich prüfe jeden Menschen bis in sein tiefstes Innerstes hinein. Ich werde jedem das geben, was er für seine Taten verdient.“ (Jeremia 17.10)

Missionarin Daniela Freitas

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