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Seit Beginn des Ministeriums vom Herrn Jesus, bis hin zu Seinem Tod am Kalvarienberg, hatten sich alle Jünger für lange Zeit versteckt. Aber warum?
Der Jünger Thomas war nicht der eifrigste der Jünger, auch war er nie derjenige war der sich am Meisten durch seine Eigenschaften hervorhob…nein. Was Thomas wollte war zu SEHEN…dafür musste er bis zum Ende anwesend sein.
Doch gleich nach dem Tod seines Meisters, wurde Thomas von der Angst ergriffen und hatte keine Antworten auf seine Zweifel…deshalb ging er den „einfacheren“ Weg: Er distanzierte sich von den anderen des Glaubens. Denn Zweifel führen zur Distanzierung und die Distanzierung führt zu Zweifeln! Und Thomas war gefangen in diesem Teufelskreis, der ihn die acht traurigsten und verzweifelsten Tage seines Lebens durchleben hat lassen.

Einer der Jünger, Thomas, der auch »Zwilling« genannt wurde, war nicht dabei gewesen, als Jesus kam. (Am dritten Tag nach seiner Kreuzigung- am Sonntag)
Sie erzählten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!« Thomas schloss sich aus und blieb nicht die acht Tage als sie den Tod und die Auferstehung des Herrn Jesus verfolgt haben. Dies war eine Phase in der sich die Ungläubigkeit zu 100% gezeigt hatte. Kurz danach erwiderte er: „Das glaube ich nicht, es sei denn, ich sehe die Wunden von den Nägeln in seinen Händen, berühre sie mit meinen Fingern und lege meine Hand in die Wunde an seiner Seite.“

Thomas war nicht nur ein gläubiger Mensch. Er gehörte zu einen der 12 Jüngern, doch war komplett ungläubig. Er glaubte nur, weil er sah. Doch als er nicht mehr sehen konnte (nicht auf den Tod vom Herrn Jesus bezogen, sondern weil er sich entfernt hatte) glaubte er nicht mehr…

„Lege deine Finger auf diese Stelle hier und sieh dir meine Hände an. Lege deine Hand in die Wunde an meiner Seite. Sei nicht mehr ungläubig, sondern glaube!“
Dies sagte der Herr Jesus, als Er sich, acht Tage danach, seinen Jüngern zeigte, Thomas war noch anwesend. Der Herr wusste, was sich im Herzen von Thomas abspielte und wegen seiner „plötzlichen Überzeugung“ antwortete er Ihm nur:  „Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Gesegnet sind die, die mich nicht sehen und dennoch glauben.“

Und so sind heutzutage viele Menschen. Sie glauben nur an das, was sie sehen. Und wenn sie es nicht gleich sehen, verlieren sie die Lust, werden verwirrt und alles lohnt sich nicht mehr für sie. Sogar ihr Glaube verliert sich. Für diese Menschen wie Thomas, ist Jesus zwar ihr Gott, doch nicht ihr Herr. Denn sie sind Herr ihres eigenen Lebens. Denn sie haben sich von Gott und ihren Geschwistern des Glaubens entfernt. Wenn dies geschieht verschwinden sie aus dem „Universum“ derjenigen die glauben um dann zu sehen und werden Teil des „Universums“ derer, die zuerst sehen möchten, um dann glauben zu können… Und dies ist fatal, denn Gott muss uns keine Beweise liefern! Dies tat er bereits!!!

Aus diesem Grund, lieber Leser, zweifeln Sie niemals. Beziehen Sie sich ein und lassen Sie den Namen von Jesus (welcher Autorität hat) nicht los. Denn der Weg der Ungläubigkeit führt nicht zum ewigen Leben. Das ewige Leben, welches nur einmalig ist und insbesondere im Namens des Herrn JESUS existiert!
Thomas gab nachdem er sah, dem Herrn eine bestätigende Antwort, die jeder wahrhaftig Gläubige geben sollte: „Mein Herr und mein Gott!“ (Vers 28)

Er erkannte, dass er zweifelte und sich entfernt hatte. Denn er ist zum Herrn seines eigenen Lebens geworden. Doch von dort an ist der Herr Jesus, nicht nur Gott, sondern auch sein Herr. Er beschloss nun den Willen Gottes zu tun und nicht mehr dem Willen seiner Gefühle, Gedanken, Ängste oder Begierden…zu folgen

„Diese aber wurden aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben an ihn in seinem Namen das ewige Leben habt.“
(Joh. 20;31)

Gott ist mit Ihnen und ich auch!
Bjf

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